Zeitschiene

2019

Im Juli 2019 findet die Mitgliederversammlung des 13er Kulturbürgerhaus Trägervereins statt.
Dessen bislang amtierender Gründungsvorstand bestand aus Lokalpolitikern, Vorsitzende war die Leiterin des Bogenhausener Bezirksausschusses Angelika Pilz-Strasser (Grüne). Das Gremium kümmerte sich vorwiegend um die politische Begleitung des Projekts und die Planung des neuen Hauses.
Künstler und Kulturschaffende werden das Gebäude in einem Pilotprojekt gemeinsam mit Nachbarschaftstreff, Familientreff sowie einem Alten- und Service-Zentrum nutzen.
Der in der Mitgliederversammlung gewählte neue Vorstand besteht aus fünf gleichberechtigten Mitgliedern. Einstimmig gewählt wurden Felizitas Mussenbrock-Strauß, Christine Kalkhof, Manuela Lehmann, Vincent Kraupner und Salim Boutaieb-Grosch. Alle fünf wohnen im Prinz Eugen Park bzw. werden dort bald einziehen.
Beiratspositionen übernehmen Winfried Eckardt, der den Stadtbereich Ost der Volkshochschule leitet, Roland Krack, der Vorsitzende des Lokalgeschichtsvereins Nordostkultur und Pfarrer Markus Rhinow, Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Immanuel-Nazareth. Drei weitere Beiratspositionen übernehmen Mitglieder des Bezirksausschusses Bogenhausen: Stadträtin Angelika Pilz-Strasser (Grüne), Brigitte Stengel (CSU) und Marko Poggenpohl (SPD).
Des Weiteren werden zahlreiche neue Mitglieder aufgenommen.

2018

Im November lädt das Baureferat Gartenbau alle interessierten Bewohner und Nachbarn zu einer Bürgerbeteiligungsveranstaltung zur Gestaltung des neuen Quartiersplatzes, dem Maria-Nindl-Platz, im Prinz-Eugen-Park ein. Die Infoveranstaltung in der Grundschule an der Ruth-Drexel-Str. berichtet über die Grünanlagenplanung und das geplante Sozial- und Kulturbürgerhaus.
Darüber hinaus stellt die Bogenhausener Bezirksausschussvorsitzende Angelika Pilz-Strasser den gemeinnützigen 13er Kulturbürgerhaus Trägerverein e.V. vor.

2017

Stadtrat verschiebt Entscheidung ins Frühjahr

5. Mai, Freitag, 17 Uhr:
Baut das 13er-Kulturbürgerhaus jetzt
Veranstaltungsort: Platz vor dem Cosimabad und anschließend Protestzug zum Bauplatz an der Sentastraße

2016

Die Kämmerei verlangt Einsparungen um 10 %! Nach jahrelangen Verzögerungen will der Stadtrat statt veranschlagter 11,34 Millionen Euro nun nur noch 10,20 Millionen Euro als „Kostenobergrenze“ akzeptieren. Die Neuplanungen verzögern das Projekt. Der Baubeginn ist offen. Die Eröffnung wird wohl frühestens 2021, oder auch erst 2022 sein. Eine Verzögerung von rund zwei Jahren! Weniger Technik, zusätzliche Planungskosten, mehr Zeit: Der neuerliche Sparkurs der Stadt für das 13er-Kulturbürgerhaus stößt auf massiven Widerstand.

2015

Die Planung sollte dem Stadtrat so zum Beschluss vorgelegt werden, wurde aufgrund eines Einspruchs der Kämmerei auf 2016 verschoben.

2014

Bei der Planung der Schulaula kommt es zu Ungereimtheiten, die Aula wird nur mit einer Höhe von 3.20 geplant – unbrauchbar so für einen Theatersaal und Versammlungsraum mit 300 Plätzen. Nach ausführlichen Gesprächen zwischen Vertretern des Baureferats und dem Bezirksausschuss wird die Deckenhöhe auf ca. 3.60 angehoben, der Saal im Bürgerkulturtreff soll eine Galerie mit weiteren 44 Sitzplätzen erhalten.

2012

Beschluss des Kulturausschusses und der Vollversammlung:

  1. Das unter Ziffer 2.2 beschriebene vorläufige Nutzerbedarfsprogramm für eine stadtteilkulturelle Einrichtung wird genehmigt. Die Realisierung erfolgt zusammen mit dem Sozialreferat in einer gemeinsamen Einrichtung für soziale und kulturelle Nutzungen.
  2. Das Kulturreferat wird beauftragt, gemeinsam mit dem federführenden Sozialreferat die Planungen auf der Grundlage des genehmigten vorläufigen Nutzerbedarfsprogramms weiter zu betreiben und bereits ab der Auswahl des Trägers der sozialen Einrichtungen auf ein Gesamtkonzept mit verbindlichen Kooperationsregelungen für das ganze Haus hinzuwirken, sowie das Referat für Bildung und Sport bezüglich weiterer Nutzungen mit einzubeziehen.
  3. Das Kulturreferat wird beauftragt, gemeinsam mit dem Referat für Bildung und Sport bei der Planung der Aula in der künftigen Schule eine geeignete Ergänzung des Angebots für stadtteilkulturelle Nutzungen zu schaffen.
  4. Die Verwaltung wird beauftragt, dem Stadtrat nach Vorliegen einer konkreten Planung mit qualifizierter Kostenschätzung das endgültige Nutzerbedarfsprogramm und die Investitionskosten zur Entscheidung vorzulegen und zum Mehrjahresinvestitionsprogramm anzumelden.
  5. Das Kulturreferat wird beauftragt, zu gegebener Zeit den Stadtrat mit den Folgekosten für Betrieb und Programm zu befassen.
  6. Dem Antrag Nr. 08-14 / B 02611 des Bezirksausschusses des Stadtbezirks 13 – Bogenhausen vom 14.12.2010 kann nur nach Maßgabe des Vortrags entsprochen werden. Der Antrag ist damit satzungsgemäß erledigt.

Auszüge aus dem Beschluss

Das Sozialreferat plant auf dem Areal der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne eine zentral an einem Platz gelegene Einrichtung für soziale und kulturelle Nutzungen (siehe Lageplan / Wettbewerbsergebnis, Anlage 2) mit rund 1.000m2 BGF (Bruttogeschossfläche). Darin sollen ein ASZ (Alten- und Servicezentrum) (578m2), ein Nachbarschaftstreff (160m2) sowie Räume für offene Kinder- und Jugendarbeit (270m2) untergebracht werden. Es liegt nahe, dieses Raumangebot mit Flächen für die Stadtteilkultur zu ergänzen, die dann je nach Bedarf flexibel mit Räumlichkeiten des Sozialreferats zu einer größeren Einheit verbunden werden können. Somit kann ein intergeneratives Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils an einem zentralen Punkt geschaffen werden. Durch Kooperationen der einzelnen Einrichtungen kann ein breit gefächertes Raumangebot für die verschiedenen Aktivitäten entstehen, das eine hohe Flexibilität in der Nutzung bietet. Es sind inhaltliche und räumliche Synergieeffekte zwischen den einzelnen Nutzungen zu erwarten. Das Haus kann ganztägig gemeinsam und intensiv bespielt werden, so dass sich eine hohe Auslastung ergeben wird. Die gemeinsame Nutzung von Erschließungszonen, Foyer und Nebenräumen lässt zudem einen wirtschaftlichen Betrieb erwarten. Das Sozialreferat wird für die sozialen Einrichtungen einen geeigneten Träger auswählen und bestimmen.
Zudem wird die in unmittelbarer Nachbarschaft geplante Schule über eine Aula verfügen, die als Versammlungsstätte ausgebildet und entsprechend mit Technik und mobiler Bühne ausgestattet sein wird. Das Referat für Bildung und Sport sieht vor, die Aula außerhalb der von der Schule benötigten Nutzungszeit entsprechend den gültigen Vorgaben auch an Externe zu überlassen. Es wird dies entsprechend in die Planungen einfließen lassen.
Der Bezirksausschuss des 13. Stadtbezirks legt Wert darauf, dass hier möglichst Platz für 300 Personen (bestuhlt) ist und ein eigener Eingang für die Aula geschaffen wird, um sie unabhängig vom Schulbetrieb nutzen zu können. Es sollen verbindliche Nutzungsrechte vereinbart werden.
Das Kulturreferat begrüßt diese Perspektive sehr und wird im weiteren Planungsverlauf für die Schule mitwirken, um hier eine bedarfsgerechte Ergänzung des Angebots für stadtteilkulturelle Nutzungen schaffen zu können.

2010 – 2011

Der Bezirksausschuss erhebt die Bedarfe der Kulturschaffenden im 13. Stadtbezirk, es gibt etliche Sitzungen und Treffen mit Kommunalreferat und Kulturreferat, um die Idee zu konkretisieren und vorwärts zu treiben.
Der Bezirksausschuss erstellt ein Eckdaten- und Raumprogramm. Es bildet sich eine „Arbeitsgruppe 13er KulturBürgerHaus“, die die Gründung eines Trägervereins vorbereitet.

2010

Es findet im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplans für das Areal Prinz-Eugen-Kaserne eine öffentliche Erörterung in Form eines Workshops statt. Dabei kristallisierte sich der Wunsch nach einem möglichst flexibel unterteilbaren und vielfältig nutzbaren Veranstaltungssaal als wichtiges Anliegen der örtlichen Bürgerschaft heraus.

2009

In letzter Minute kann der Stadtrat überzeugt werde, sein Programm für Kulturbürgerhäuser nicht zu schließen. Am 12.03.2009 wird die Stadtverwaltung beauftragt zu prüfen, „inwieweit im Rahmen der Bebauung des Areals Prinz-Eugen-Kaserne Räume für bürgerschaftliche Nutzungen mit geplant und realisiert werden können“.